Ausflug ins Eifgental

Samstag, 31. Juli 2010

Heute sind Lea und ich mit Claudia zum Reiten im Eifgental verabredet. Wir wollen einen gemütlichen Ritt machen, da die Eifeldistanz ja erst eine Woche her ist und es dort ordentlich hoch und runter geht. Also schnell die beiden braven Pferde auf den Hänger geschmissen. Nach ca. 15 Min Fahrt parken wir bei einem Stall in der Nähe von Claudia. Heute habe ich die Gelegenheit meine neuen Renegades für hinten zu testen. Jetzt haben wir vier gelbe Hufschuhe an den Füßen *freu* Nach dem Satteln geht es schon los mit 3 Pferden und einem Hund.

Nach ca. 1 km kommen wir an das erste Naturhindernis: einen Bach. Dieser ist ca. 20 cm tief und 3,5 Meter breit. Ich bin seht gespannt was mein Pferdchen dazu sagt, da aber ja Dubi unser bester Freund dabei ist, sollte es eigentlich kein Problem sein Curly da durch zu schicken. Und siehe da, kurze Skepsis,  aber sonst weiter keine Probleme ruhig durch das Wasser zu warten. Die Schuhe sind dran. Sehr schön! Weiter gehts bis an die Landstraße und schnell rüber. Ab geht es in das Wanderer Paradies. Ich kenne die Gegend, da ich früher hier auch schon einmal durchgescheucht wurde ;-)

So geht es entlang der Wanderwege mit Reitspur, ein bisschen bergauf und ein bisschen bergab, der Hund – übrigens taub – trottet brav hinterher. Wir entscheiden uns auf einem flachen, jedoch sich schlängelden Stück des Weges zu traben. Dieser Trab ist ziemlich lang und endet an der Dhünn. Ui, was Curly wohl dazu sagen wird? Ein echter – ja was ist die Dühnn eigentlich? – Fluss! Sie führt bestimmt fast einen halben Meter Wasser und ist bestimmt gute 5 Meter breit. Wir reiten mutig heran und Curly scheint es garnicht sooo schlimm zu finden in das Glasklare und super saubere Wasser der Dhünn zu steigen. Wir bleiben kurz im Fluß stehen und siehe da – das Pony trinkt sogar! Ach wie ist das schön! Weiter geht es auf  einem schmalen Pfad. Aber halt! Wir waren doch eben noch zu 7.!!! Wir haben den Hund verloren, da wir wohl doch etwas zu lange getrabt sind. Mist! Also umgedreht und schnellst Möglich zurück an die Stelle wo wir denken, dass wir sie verloren haben. In all dem Trouble komme ich garnich dazu mich zu freuen, dass auch jetzt wieder die Renegades perfekt – trotz des Wassers – halten.

Nach bestimmt fast 2 km finden wir den verlorenen Hund wieder. Was für ein Glück, dass er nicht auf die Idee kam alleine wieder nach Hause zu laufen. Jetzt nehmen wir die direkte Route bergauf. Das ist vielleicht steil! Aber ein super Muskelaufbautraining für Distanzritte, da wir alles im Schritt reiten. Wir kommen auf einen Reitweg, wo ein Baumstamm quer über den Weg hängt. Darunter her reiten können wir nicht, aber darunter her führen – zum Glück haben wir ja alle kleine Pferde. Wir durchqueren wieder ein kleines Bächlein mit einem sehr steilen Anstieg dahinter. Dann passiert es. Wir müssen eine Grube überqueren. Ca. 1 Meter breit und leider auch fast genauso tief. Flower durchschreitet die Stelle, Dubi springt, Curly weiß nicht, was er machen soll und tritt einen Schritt in die Grube und macht einen Satz. Rutscht ab und ein Hufschuh geht flöten (hinten rechts), der andere hängt noch am Gamaschenband – Curly bekommt einen Ausraster, bleibt kurz stehen und stellt fest, dass er nicht angegriffen wird.

Schnell sind die HS wieder angezogen (Pferdchen stand ganz brav still) und weiter geht es .  Der Rest des Rittes verläuft ganz ruhig. Wir waren 15 Km und 2,5 Stunden unterwegs. Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe wir gehen noch mal ins Eifgental zum Reiten. Auch bei den Hufschuhen bin ich jetzt zuversichtlich dass ich mit ihnen den Distanzritt in Koschenbroich gut reiten kann.

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