Die Geschichte beginnt

…im Mai 2007. Ich in der Ausbildung, kurz vor der Abschlußprüfung zur Mediengestalterin Print. Eine SMS. Eine SMS, die mein Leben ändern sollte… „Sandra hier verkauft einer einen Araber, den fandest du doch so süß“

Da schlug das Herz dann gleich etwas schneller. Seit gut einem Jahr habe ich mich im Internet immer wieder auf diversen Websites herumgetrieben um mal zu schauen, was auf dem Pferdemarkt alles so zu haben ist, besonders Deutsche Reitponys (hoher Araberanteil so wie Benny) oder aber halt Araber. So ab 150 cm bis max. 157 cm Stockmaß. Am liebsten ein Brauner. Oder ein Schecke (einen schwarzen Araber habe ich mir zwar immer gewünscht, kam mir aber schon bei der Pferdesuche sehr utopisch vor..).

Also ab in den Stall wo das gute Tier stand und angeschaut. Tatsächlich ist das Pferd weder ein Brauner noch ein Schecke. Ein Fuchs. Keine 150 cm. Nicht besonders kräftig. Eher Fohlenstatur pur. Aber immerhin erfüllt es ein Kriterium: Araber! Süß ist er! Curly heißt er.

Seit dem Tag gab es nur noch einen Gedanken: Curly. Ein eigenes Pferd. Mein größter Wunsch.

Ein paar Tage später habe ich mich dann auch schon mit der Besitzerin verabredet um Curly Probe zu reiten. Eines der wenigen Male, die ich in meiner Reitlaufbahn mit Westernsattel geritten bin. Heiß ist es an dem Tag im Mai. Das Pferd hat keine besonders große Lust und schleicht durch die Halle. Das soll ein Araber sein??? Meine Euphorie ist ein wenig gebremst. Dann kommt das Gespräch über den Preis. Viel zu hoch für ein nicht ausgebildetes Pferd. Wir kommen nicht zusammen. Also gehe ich nach Hause und versuche mir das Pferd aus dem Kopf zu schlagen. Warum sollte ich denn auch das erstbeste Pferd kaufen, das mir über den Weg läuft? Außerdem steht bald eine Prüfung bevor. Bezahlen kann ich das Pferd auch nicht. Erstmal muss die Festanstellung und das erste Gehalt her. Ich suche einfach weiter…

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